Blogbeitrag - Was ist 2026 noch wichtig - Bild Retreat September 2026- Wir - Zukunftsschneiderei

Was jetzt für uns alle 2026 wichtig ist

Eine Einladung zur Standortbestimmung noch im Jahr 2026. Über innere Orientierung, Freude und das Bewusstsein für das, was bereits da ist.


Vielleicht spürst du es auch. Das Leben verändert sich. Vertraute Strukturen bewegen sich, neue Möglichkeiten entstehen und manches, was lange selbstverständlich erschien, möchte neu betrachtet werden. Wir erleben Veränderungen in der Gesellschaft, in unserer Arbeitswelt, in unseren Beziehungen und möglicherweise auch ganz persönlich in uns selbst.

In meiner medialen Wahrnehmung zeigt sich das Jahr 2026 besonders unter zwei Begriffen: Wahrheit und Authentizität (ECHT SEIN). Für mich ist das eine Einladung mich bewusster zu hinterfragen.

Was entspricht mir heute noch? Welche Werte möchte ich leben? Und woran orientiere ich mich, wenn im Außen vieles gleichzeitig in Bewegung ist?

Vielleicht liegt gerade darin eine wunderbare Möglichkeit. Wir dürfen unseren eigenen Standort neu bestimmen, ohne bereits den gesamten weiteren Weg kennen zu müssen.


Was ist alles da?

Diese Frage begleitet mich gerade besonders intensiv. Sie klingt so einfach und kann doch unglaublich viel in Bewegung bringen.

Denke einmal an deinen heutigen Tag. Welche Menschen sind Teil deines Lebens? Welche Begegnungen haben dich berührt? Was ermöglicht dir dein Körper? Welche Fähigkeiten, Erfahrungen und Möglichkeiten stehen dir zur Verfügung? Vielleicht gibt es einen Menschen, dessen Nähe dir guttut, einen Ort, an dem du dich wohlfühlst, oder etwas ganz Alltägliches, das dir Freude bereitet.

So vieles davon wird mit der Zeit selbstverständlich. Und manchmal erkennen wir den Wert einer Erfahrung, einer Beziehung oder einer Möglichkeit erst dann, wenn sie sich verändert oder nicht mehr vorhanden ist.

Dabei dürfen wir uns durchaus mehr wünschen, neue Ziele verfolgen und Dinge verändern wollen. Beides hat Platz: die Wertschätzung für das Vorhandene und die Freude auf das, was noch entstehen darf.

Was wäre, wenn du heute einmal bewusst wahrnimmst, wie viel Leben bereits da ist?

Vielleicht verändert sich dadurch auch deine innere Haltung. Aus dem Gefühl, noch etwas erreichen zu müssen, darf ein Gefühl entstehen, aus dem heraus du gestalten möchtest.

Und möglicherweise entdeckst du dabei, dass das, wonach du gesucht hast, in manchen Bereichen längst einen Platz in deinem Leben hat.


Dein innerer Kompass – wo stehst du gerade?

Veränderung bringt Fragen mit sich. Das ist menschlich. Unser Verstand möchte verstehen, einordnen und möglichst schnell eine Lösung finden. Gleichzeitig verfügt jeder Mensch über eine ganz persönliche Wahrnehmung, die weit über das reine Nachdenken hinausgeht.

Unser Körper, unsere Gefühle, unsere Erfahrungen und unser Wissen helfen uns dabei, Situationen einzuschätzen. Wenn wir uns einen Moment Zeit nehmen, können wir diese unterschiedlichen Informationen bewusster wahrnehmen und miteinander verbinden.

Vielleicht kennst du das Gefühl, nach einem Spaziergang oder einer ruhigen Nacht plötzlich klarer zu sehen. Die Situation hat sich möglicherweise noch gar nicht verändert. Doch du hast wieder etwas mehr Zugang zu dir selbst gefunden.

Genau darin liegt für mich ein wesentlicher Teil von Selbstführung: den eigenen Zustand wahrnehmen, sich Zeit für Orientierung geben und anschließend bewusst entscheiden.

Manchmal genügt dafür ein tiefer, angenehmer Atemzug. Das bewusste Spüren der Füße auf dem Boden. Eine Hand auf dem Bauch oder eine kleine kreative Tätigkeit, die uns Freude bereitet. Unser Körper kann uns dabei unterstützen, wieder im gegenwärtigen Moment anzukommen.

Und aus diesem Moment heraus dürfen wir uns fragen:

Wo stehe ich gerade wirklich? Was beschäftigt mich? Was brauche ich? Und welche Möglichkeiten habe ich heute?

Vielleicht ist noch nicht jede Antwort vorhanden. Auch das darf Teil unserer Standortbestimmung sein. Klarheit kann sich entwickeln, während wir Erfahrungen sammeln, andere Perspektiven einbeziehen und unseren nächsten Schritt gehen.


Freude, Mitgefühl und die Kunst des Miteinanders

Ein weiterer Impuls für 2026 ist die Freude. Sie darf wieder einen bewussteren Platz in unserem Leben bekommen.

Freude kann ganz leise sein. Ein gemeinsames Lachen, ein gutes Gespräch, die Begeisterung über eine Idee oder das aufrichtige Mitfreuen mit einem anderen Menschen. Sie erinnert uns daran, was uns lebendig macht und welche Erfahrungen wir miteinander teilen können.

Gerade in einer Zeit, in der unterschiedliche Meinungen und Lebensvorstellungen deutlich sichtbar werden, gewinnt für mich das Mitgefühl an Bedeutung. Wir alle betrachten das Leben durch unseren eigenen Bezugsrahmen. Unsere Erfahrungen prägen, was wir wahrnehmen, wie wir Situationen bewerten und welche Entscheidungen wir treffen.

Wie bereichernd könnte es sein, wenn wir wieder neugieriger auf die Sichtweisen anderer Menschen werden? Wenn wir einander zuhören und versuchen zu verstehen, was hinter einer Aussage oder einem Verhalten steht?

Vielleicht beginnt gesellschaftlicher Wandel genau in solchen Begegnungen. In einem Gespräch, das Verständnis ermöglicht. In der Bereitschaft, gemeinsam etwas zu entwickeln. Oder in der Freude darüber, dass einem anderen Menschen etwas gelungen ist.

Was möchte ich selbst in unser Miteinander einbringen?

Diese Frage macht aus einem großen gesellschaftlichen Thema etwas ganz Persönliches und Gestaltbares.

Auch die Entwicklung künstlicher Intelligenz eröffnet uns neue Möglichkeiten und wirft gleichzeitig Fragen auf. Während Technologie immer mehr Informationen verarbeiten und Aufgaben übernehmen kann, dürfen wir uns bewusst damit auseinandersetzen, wofür wir unsere menschlichen Fähigkeiten einsetzen möchten. Für Kreativität, Begegnungen, verantwortungsvolle Entscheidungen und ein Leben, das unseren Werten entspricht?

Vielleicht ist gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, unsere Aufmerksamkeit wieder stärker auf das zu richten, was uns als Menschen verbindet.


Deine Standortbestimmung für 2026

Ich lade dich ein, dir ein wenig Zeit zu schenken. Vielleicht mit einer Tasse Kaffee oder Tee, draußen in der Natur oder einfach an einem ruhigen Platz. Nimm die folgenden Fragen mit und beobachte, welche Gedanken und Gefühle dabei entstehen.


Und vielleicht beginnt genau hier etwas Neues …

Wenn ich die Impulse für dieses Jahr zusammenfasse, bleibt für mich vor allem ein Wort: Möglichkeit.

Die Möglichkeit, sich selbst bewusster kennenzulernen. Das Vorhandene wieder in seinem Wert zu erkennen. Freude zu erleben, Mitgefühl zu entwickeln und gemeinsam mit anderen Menschen neue Wege zu gestalten.

Wir dürfen unseren eigenen Standort bestimmen und von dort aus weitergehen. Mit unserem Wissen, unseren Erfahrungen, unserer Wahrnehmung und der Bereitschaft, dazuzulernen.

Vielleicht ist 2026 für dich ein Jahr großer Veränderungen. Vielleicht ist es auch ein Jahr, in dem du entdeckst, dass vieles bereits genau dort ist, wo du gerade stehst.

Was wäre, wenn du dem Leben heute mit der Frage begegnest: Was ist alles da – und was möchte durch mich noch entstehen?

Nimm dir Zeit, deiner Antwort nachzuspüren.

Denn Zukunft entsteht auch aus dem, was wir heute bewusst wahrnehmen, wertschätzen und miteinander gestalten.

Von Herzen,

Birgit Poschacher



Hier teilen Menschen ihre Einblicke und Erfahrungen mit der Zukunftsschneiderei – dem Campus Zukunft schneidern und ihren 6 Bewusstseinsschulen



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